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raidelbach raidelbach raidelbach

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22m 16s

In dieser literarisch dichten Folge von „Bevor ich es vergesse – literarisch“ entführt Sie Walter in die Welt von Raidelbach – einem Ort, der kein Ort war, sondern ein Zustand des Geistes. Erzählt im unverwechselbaren Stil von Thomas Bernhard, mit seinen Wiederholungen, seiner Wut und seiner zärtlichen Melancholie, wird Raidelbach hier zur Endlosschleife der Erinnerungen.
Hier trafen sich Musiker wie Nine Days Wonder, Opernregisseure wie Siegfried Schönbohm, Theaterlegenden wie die Schönen der Nacht, Chanson-Ikonen wie Georgette Dee und viele mehr. Es war ein Ort der Freiheit, der Kreativität, der Utopie – und eine Zeit, die unvergesslich bleibt.

Die Uhrmacherin von Nichts

Die Uhrmacherin von Nichts

18m 50s

Eine Sonderfolge – kein Memoir, keine Erinnerung, sondern reine Erfindung. Eine fantastische Zeitgeschichte über Elara, die letzte Uhrmacherin des Universums, und Nihil, den Dieb der verpassten Chancen. Entstanden im Geist von Paul Celan, dem großen Dichter des Unsagbaren – verwandelt aus einer Prosageschichte in einen Zyklus aus sechs Gedichten und einem Epilog. Über Zeit. Über Nichts. Über das, was bleibt, wenn alles vergeht. Und über eine Uhr, die nicht tickt – und trotzdem zählt. Vielleicht gerade deshalb.

Hedl, Herbert und der Tag, an dem die Welt flog

Hedl, Herbert und der Tag, an dem die Welt flog

17m 37s

In dieser literarisch verdichteten Folge von „Bevor ich es vergesse – literarisch“ entführt Euch Walter in die wilde, sinnliche Welt von Raidelbach – inspiriert von der sprachlichen Wucht und Bildkraft Günter Grass’. Hier begegnen wir Hedl, einer Frau, die nicht nur fünf Sprachen sprach, sondern die Sprache selbst neu erfand, und Herbert, der an einem Tag flog, ohne je den Boden zu verlassen.

Eine Hommage an die 70er, an die Grenzen der Wahrnehmung und an die Menschen, die uns zeigen, dass das Leben mehr sein kann als das, was wir für möglich halten. Ein Trialog zwischen Walter, Willi und Paula...

Patchouli und Weihrauch

Patchouli und Weihrauch

20m 27s

In dieser literarischen Sonderfolge von „Bevor ich es vergesse – literarisch“ entführt Sie Walter in eine Welt, die nicht von dieser Zeit zu sein scheint. Inspiriert von Marcel Proust erzählt er von einem Dachgeschoss in Beerfelden, das zu seinem persönlichen Refugium wurde – ein Ort, der nicht nur aus Wänden und Möbeln bestand, sondern aus Gerüchen, Farben und Klängen, die ihn bis heute prägen.
Im Mittelpunkt steht Bill – ein Mensch, der so unverwechselbar war, dass jede Beschreibung ihn verkleinert. Ein Mann, der Walter zeigte, was es heißt, da zu sein, ohne etwas zu verlangen. Eine Hommage an die Sinnlichkeit...

zwischen Licht und Riss

zwischen Licht und Riss

19m 45s

Willkommen zu einer Folge, geschrieben im Stil von Ingeborg Bachmann.
Einer Folge, die nicht erzählt wird, sondern geträumt.
Eine Folge, in der Erinnerung nicht linear ist, sondern ein Raum, in dem Licht flimmert,
Worte zerfallen, und Wahrheit sich wie ein Schatten bewegt.
Walter führt uns heute in eine Zeit, in der ein Satz ein Erdbeben war, ein Haus ein Schlachtfeld,
und eine Nacht ein Aufbruch.
Dies ist keine Chronik.
Dies ist ein Traum aus Schmerz, aus Freiheit, aus dem Versuch, ein Leben zu behaupten,
das nicht geradegebogen werden wollte.
Atmet ein.
Wir betreten jetzt die Nacht.

ein Ort, der atmet wie ein lebendiges Wesen

ein Ort, der atmet wie ein lebendiges Wesen

25m 49s

In dieser literarischen Sonderfolge von „Bevor ich es vergesse – literarisch“ erleben Sie Walters Erinnerungen an Raidelbach durch die Augen von Emily Brontë. Düster, poetisch und voller einer fast gothischen Atmosphäre, erzählt diese Version von einem Haus, das nicht nur aus Holz und Stein, sondern aus Gefühlen, Geheimnissen und unausgesprochenen Geschichten besteht. Eine Erzählung über Zugehörigkeit, Wachstum und die unsichtbaren Kräfte, die uns formen.

Raidelbach – Die Schwelle in ein neues Leben

Raidelbach – Die Schwelle in ein neues Leben

14m 24s

Raidelbach war kein gewöhnlicher Ort – es war eine Schwelle, ein Kapitel, das Walters Leben in ein ‚Davor‘ und ‚Danach‘ teilte. In dieser literarischen Adaption im Stil von Thomas Mann beschreibt er das Haus, das nicht nur aus Ziegeln und Balken bestand, sondern aus Begegnungen, Gesprächen und einer Art zu leben, die ihn für immer prägte. Ein Ort, an dem Bewusstsein sich dehnte, manchmal leise, manchmal explosionsartig. Ein lebendiges Museum, ein alchemistisches Labor der zwischenmenschlichen Stoffe – und eine Hommage an die Kraft der Erinnerung.

 Die Anatomie einer Infektion, genannt Liebe

Die Anatomie einer Infektion, genannt Liebe

14m 48s

Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Bevor ich es vergesse....

Die Anatomie einer Infektion, genannt Liebe

Heute betreten wir einen Raum der Verdichtung. Wir spulen die Zeit zurück zum Sommer meines siebzehnten Lebensjahres — aber wir betrachten ihn nicht bloß durch die Linse der nackten Chronik. Wir tauchen ein in das Fieber jener Tage, in die ungeschützten Stellen der Seele und in jenen großen, existenziellen Ausnahmezustand, den wir das „Verliebtsein“ nennen.

Begleitet Walter auf einer literarischen Spurensuche im Geiste von Ingeborg Bachmann. Über das rituelle Ertrinken in einer Beerfeldener Badewanne, über die unbarmherzige Statik eines elterlichen Schweigens, bis hin...

Die Windschutzscheibe des Schicksals

Die Windschutzscheibe des Schicksals

10m 34s

Heidelberg, 21. Februar 1973: Ein gelber Audi, eine einfache Frage und ein einziges Wort verändern Walters Leben für immer. In dieser Folge erzählt er von dem schicksalhaften Moment, der ihn auf den Pfad führte, der ihn zu sich selbst brachte. Eine Geschichte über Sehnsucht, Mut und die unsichtbaren Fäden des Schicksals – erzählt im Stil von Emily Brontë, mit all der düsteren Poesie und wilden Natur, die ihre Werke so unvergesslich macht.

Ja – die Wucht des Aufpralls

Ja – die Wucht des Aufpralls

9m 25s

Ein Spätwintertag, der schon nach Frühling riecht. Ich gehe die Handschuhsheimer Landstraße entlang. Ein gelber Audi hält. Hält ein zweites Mal. Ein Fenster geht herunter. Ein Satz fällt – und in mir friert die Zeit ein.
Was danach geschieht, ist kein „Ereignis“, sondern ein Übergang: hinein in eine neue Wirklichkeit, in der ein Wort („Ja“) nicht Antwort ist, sondern Aufprall.