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zwischen Licht und Riss

zwischen Licht und Riss

19m 45s

Willkommen zu einer Folge, geschrieben im Stil von Ingeborg Bachmann.
Einer Folge, die nicht erzählt wird, sondern geträumt.
Eine Folge, in der Erinnerung nicht linear ist, sondern ein Raum, in dem Licht flimmert,
Worte zerfallen, und Wahrheit sich wie ein Schatten bewegt.
Walter führt uns heute in eine Zeit, in der ein Satz ein Erdbeben war, ein Haus ein Schlachtfeld,
und eine Nacht ein Aufbruch.
Dies ist keine Chronik.
Dies ist ein Traum aus Schmerz, aus Freiheit, aus dem Versuch, ein Leben zu behaupten,
das nicht geradegebogen werden wollte.
Atmet ein.
Wir betreten jetzt die Nacht.

ein Ort, der atmet wie ein lebendiges Wesen

ein Ort, der atmet wie ein lebendiges Wesen

25m 49s

In dieser literarischen Sonderfolge von „Bevor ich es vergesse – literarisch“ erleben Sie Walters Erinnerungen an Raidelbach durch die Augen von Emily Brontë. Düster, poetisch und voller einer fast gothischen Atmosphäre, erzählt diese Version von einem Haus, das nicht nur aus Holz und Stein, sondern aus Gefühlen, Geheimnissen und unausgesprochenen Geschichten besteht. Eine Erzählung über Zugehörigkeit, Wachstum und die unsichtbaren Kräfte, die uns formen.

Raidelbach – Die Schwelle in ein neues Leben

Raidelbach – Die Schwelle in ein neues Leben

14m 24s

Raidelbach war kein gewöhnlicher Ort – es war eine Schwelle, ein Kapitel, das Walters Leben in ein ‚Davor‘ und ‚Danach‘ teilte. In dieser literarischen Adaption im Stil von Thomas Mann beschreibt er das Haus, das nicht nur aus Ziegeln und Balken bestand, sondern aus Begegnungen, Gesprächen und einer Art zu leben, die ihn für immer prägte. Ein Ort, an dem Bewusstsein sich dehnte, manchmal leise, manchmal explosionsartig. Ein lebendiges Museum, ein alchemistisches Labor der zwischenmenschlichen Stoffe – und eine Hommage an die Kraft der Erinnerung.

 Die Anatomie einer Infektion, genannt Liebe

Die Anatomie einer Infektion, genannt Liebe

14m 48s

Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Bevor ich es vergesse....

Die Anatomie einer Infektion, genannt Liebe

Heute betreten wir einen Raum der Verdichtung. Wir spulen die Zeit zurück zum Sommer meines siebzehnten Lebensjahres — aber wir betrachten ihn nicht bloß durch die Linse der nackten Chronik. Wir tauchen ein in das Fieber jener Tage, in die ungeschützten Stellen der Seele und in jenen großen, existenziellen Ausnahmezustand, den wir das „Verliebtsein“ nennen.

Begleitet Walter auf einer literarischen Spurensuche im Geiste von Ingeborg Bachmann. Über das rituelle Ertrinken in einer Beerfeldener Badewanne, über die unbarmherzige Statik eines elterlichen Schweigens, bis hin...

Die Windschutzscheibe des Schicksals

Die Windschutzscheibe des Schicksals

10m 34s

Heidelberg, 21. Februar 1973: Ein gelber Audi, eine einfache Frage und ein einziges Wort verändern Walters Leben für immer. In dieser Folge erzählt er von dem schicksalhaften Moment, der ihn auf den Pfad führte, der ihn zu sich selbst brachte. Eine Geschichte über Sehnsucht, Mut und die unsichtbaren Fäden des Schicksals – erzählt im Stil von Emily Brontë, mit all der düsteren Poesie und wilden Natur, die ihre Werke so unvergesslich macht.

Ja – die Wucht des Aufpralls

Ja – die Wucht des Aufpralls

9m 25s

Ein Spätwintertag, der schon nach Frühling riecht. Ich gehe die Handschuhsheimer Landstraße entlang. Ein gelber Audi hält. Hält ein zweites Mal. Ein Fenster geht herunter. Ein Satz fällt – und in mir friert die Zeit ein.
Was danach geschieht, ist kein „Ereignis“, sondern ein Übergang: hinein in eine neue Wirklichkeit, in der ein Wort („Ja“) nicht Antwort ist, sondern Aufprall.

Die Maschine und ich

Die Maschine und ich

8m 9s

Es gibt Werkzeuge, die schneiden. Scheren. Algorithmen. Worte.
Manche schneiden Haare, andere schneiden durch die Zeit.
Dies ist ein Essay über beides:
Über den Friseursalon, der ein Theater war.
Über die Maschine, die ein Spiegel ist.
Und über die Frage, die bleibt:
Was schaffen wir, wenn wir aufhören, uns zu fürchten?"

Wege und Wunden

Wege und Wunden

11m 40s

In dieser literarischen Adaption begegnet uns dieselbe Lebensgeschichte wie in Walters parallelem Podcast – doch hier erzählt in der Stimme Thomas Bernhards.
Die Berge werden zum Symbol des Aufbegehrens, das Schweigen zum Monolog, die Krankheit zum grausamen Spiegel.
Ein dichter, fast atemloser Erzählfluss über den Versuch, aus Schmerz Erkenntnis zu gewinnen und dem Vater im Schweigen zu begegnen.
Ein Stück Literatur, das von der Realität nicht zu trennen ist.

Die Spinne am Rever von Mama

Die Spinne am Rever von Mama

8m 57s

In dieser literarischen Folge im Stil von Edgar Selge erzähle ich von meiner Mutter Mechthild: ihrer Herkunft, ihrer Arbeit als Friseurin, unserer intensiven Bindung und einer frühen Erfahrung von abruptem Kontaktverlust im Krankenhaus. Zwischen Apfelgelee und Honig entsteht ein Porträt von Nähe, Unsicherheit und der Suche nach Halt.

Erkenntnis im Nebel

Erkenntnis im Nebel

13m 11s

Eine literarische Reise zurück in die Räume meiner Jugend:ins evangelische Jugendhaus, in peinliche und wegweisende Momente, in das erste heimliche Erkennen meiner eigenen Wahrheit.
Eine Thomas Bernhard‑inspirierte Erzählung über Nebel, Mut und die leisen Zeichen, die uns formen.